Freie Universität Brüssel

Gegründet vor 175 Jahren, ist die Freie Universität Brüssel (Université Libre de Bruxelles - ULB), genau wie ihre Heimatstadt weltoffen, und ein Tor zu Europa und der Welt. Die multikulturelle Universität, bietet ein Studienangebot in allen Disziplinen und allen Abschlüssen. Sie ist ein von der internationalen akademischen Gemeinschaft anerkanntes Zentrum der Wissenschaft. Diese frei denkende Universität, ist eine von der Regierung anerkannte und subventionierte private Institution, die ihren ursprünglichen Ideale bis heute treu geblieben ist: es ist eine Institution, die sich auf die Verteidigung der demokratischen und humanistischen Werte verpflichtet hat. Eine Stadt in der Stadt, ist die Universität in drei Standorten in Brüssel geglieder, die fast 24.000 Studenten jedes Jahr begrüßt. Der Hauptcampus, in Ixelles (Solbosch), ist die Heimat der zentralen Verwaltung und der meisten sozialwissenschaftlichen Fakultäten, sowie die Ecole Polytechnique (Polyteschnik Schule). Einen Kilometer entfernt befindet sich der Campus de la Plaine, und die Fakultäten für Naturwissenschaften und Pharmazie. Die Fakultäten für Medizin und öffentliche Gesundheit sind alle am Campus Anderlecht (zukünftiges Gesundheitszentrum), direkt neben dem Hôpital Erasme académique (ULB Universitätsklinikum). Die Universität hat einen weiteren Campus in der wallonischen Stadt Charleroi, an dem Biopark Hub, spezialisiert in Biotechnologie.

ULB's dispatching center.

Die Lage

Die Freie Universität Brüssel hat beschlossen, sich auf die Sicherheit der Hochschulgelände zu konzentrieren. Dies wird durch die Umsetzung eines Videoüberwachungssystems und Kontrolliertem Zugang zu eingeschränkten und kritischen Bereichen.

Im Herzen Brüssels gelegen, ist die ULB öffentlich zugänglich, dh anfällig für gefährliche Situationen, vor allem nach den Geschäftszeiten, abends und an Wochenenden. Ein Pionier in der Installation von Notrufsäulen, ist die Sicherheit auf den Hochschulstandorten als ein strategisches Ziel gemacht worden. Um dieses Ziel zu erreichen, installierte die Universitätssicherheitsabteilung ein System zur Überwachung und Zutrittskontrolle auf beschränkte und kritische Bereiche (vor allem Gebäude). Als Teil dieses Plans hat die ULB Kameras an strategischen Standorten platziert (einschließlich der Pass-gesteuerten Türen zu jedem Gebäude und an den Notrufsäulen, die speziell für die Universität konzipiert wurden), die dann Bilder an eine Zentrale schicken. Zum Zeitpunkt der Umstellung von analog zu digital, die Erstinstallation hatte keie Flexibilität bei der Konfiguration eines IP-System um die benötigten Anforderungen der ULB zu erfüllen.

Die ULB Sicherheitsteams haben sich für die neusten IP-Entwicklungen auf dem Gebiet des Videoschutzes entschieden. Sie haben neue Projektbeschreibungen definiert, um die Umsetzung einer neuen und verbesserten Lösung zu unterstützen, die es ihnen ermöglicht auch das Originalsystem beizubehalten. Diese Lösung muss effizient funktionieren — besonders mit dem original Stern-Telefonie Netzwerk — während stärker dezentralisiert, und die Möglichkeit für Upgrades in Bezug auf Volumen und Integration neuer Technologien bietet.

ULB Sicherheit benötigt

"Um Straftaten auf dem Campus unerwünscht zu machen", antwortete Jean-Philippe Charlier, ULB Sicherheitsmanager, in einer Stellungsnahme über das Ziel seines Teams. Dazu muss das eingerichtete System Türen aus der Ferne zu kontrollieren, zum Beispiel nach einem Zeitplanbasierten System für Zugang von Studierenden außerhalb der Kursstunden. Es muss auch jedem in Risiko oder Gefahr möglich sein die Leitstelle zu alamieren, die dann die gegebene Notfallstufe einschätzt und wie auf Basis der empfangenen Bilder reagiert werden muss. Um gründlich effizient zu sein, muss das System einen 24/7 Überblick über die Standorte bieten und die verschiedenen Kameras müssen synchronisiert sein um jede verdächtige Aktivität zu verfolgen (der Weg eines Verdächtigen, zum Beispiel). Die Sicherheitskräfte entscheiden, entweder sofort einzugreifen, oder den Film zu einem späteren Zeitpunkt an die Polizei zu senden.

Die einfache Erstellung und Änderung von Benutzerprofilen ist ebenfalls wichtig. Das belgische Recht definiert Benutzer mit unterschiedlichen Rechten, das heißt, nicht jeder ist berechtigt die Livebilder zu sehen. Eine weitere Anforderung: alle sicherheitsrelevanten Anrufe müssen an die Leitstelle gerichtet werden, die sich auf dem Solbosch Campus befindet. Automatische Annahme von Anrufen aus einer der Notrufsäulen auf dem Campus, von denen alle für die visuelle Überwachung ermöglichen durch eine integrierte IP-Kamera, eine Gegensprechanlage, sowie eine Alarmanlage die Sicherheitsbeamte befähigt schnell einzugreifen, ist eine weitere Voraussetzung.

Und letztendlich will die Universität eine offene Technologie, die einfach zu aktualisieren und in ein bestehendes System zu integrieren ist.

Die Lösung: Die Genetec Omnicast™ Videoüberwachungssystem und das Synergis™ Zutrittskontrollsystem

Sobald die Projekvorhaben definiert worden sind, wandte sich die ULB nach der ersten Installation die nicht alle Anforderungen erfüllte, an Damovo, mit dem die Universität seit über 15 Jahren an dem Telefoniesystem arbeitete und sich mit den verschiedenen Ebenen des Systems vertraut gemacht hat. Angesichts der Anforderungen für die Annahme und den Betrieb des bestehenden Stern-Netzwerks und dem Übergang von analog zu IP, schlug Damovo die Genetec Omnicast Videoüberwachungslösung wegen seiner offenen Architektur und Fähigkeit, verschiedene Benutzerprofile zu verwalten vor, da Sicherheitsbedürfnisse nicht an allen Standorten gleich sind.

Die ersten Etappen der Genetec Installation, die vier Kameras mit fast sofortiger Inbetriebnahme beteiligte, überzeugt die Sicherheitsabteilung der Universität. Einhundert und zwanzig Kameras (überwiegend Bosch) sind nun in Betrieb, darunter 80 auf dem Hauptcampus Solbosch. Die Genetec Omnicast Lösung optimiert Kamera-Funktionen, selbst mit den ältesten Modellen. "Was uns am meisten gefiel, war die Möglichkeit unsere vorhandenen Kameras und bestehendes System für eine ganze Reihe von neuen Funktionen zu nutzen", präzisierte Jean-Philippe Charlier, ULB Security Manager.

Vier Server an verschiedenen Standorten installiert (aus Sicherheitsgründen) speichern die Bilder. Beispiel:

Das hiesige Archivierungsprogramm in Gosselies erfasst die Bilder um die Bandbreite zu minimieren.

Selbst wenn Live-Bilder von mehreren Betreibern betrachtet werden, hilft das effiziente Multicast-IP-Protokoll die benutzte Bandbreite des ULB-netzwerks auf ein Minimum zu reduzieren. Die Betreiber mit Sitz in Brüssel kontrollieren die Kameras in Prioritätsreihenfolge dank der gut organisierten Benutzeroberfäche in Omnicast.

Die "automatische Verzeichnis-Failover"-Funktion die innerhalb ULB integriert ist, hilft die Videoüberwachungsanlage ständig online zu halten, unabhängig vom Status des Netzwerks.

Die Bilder sind auf Großraum-RAID-Festplatten gespeichert und nur von der belgischen Datenschutz Kommission ausgestellten Rechtsvorschriften die die Dauer der Bilderhaltung regelt beschränkt.

Vierzehn Client-Stationen (davon 11 Bildschirme) lokalisiert in dem Kontrollzentrum arbeiten 24/7 t und werden durch Damovo beaufsichtigt. Schnelle Intervention wird durch einen Servicevertrag garantiert der auch Software-Upgrades aller Komponenten garantiert.

Die Integration mit der Gegensprechanlage (Stentofon IP-Station), in Form von Omnicast Alarme verwaltet werden, ist einer der Hauptvorteile des Genetecs Software Development Kit(SDK)-Lösung. Die Gegensprechanlage ermöglicht es den Betreibern, beim Empfang eines Anrufs von einer bestimmten Tür, Parkbarriere oder Notfalltelefon, sofort das empfangene Bild zu sehen und so schnell wie möglich zu intervenieren.

Die dauerhafte Lösung die das übergreifende Videoüberwachungsystem bietet, ist eine logische Reaktion auf die Notwendigkeit die von den Nutzern zum Ausdruck gebracht werden. "Wir werden keine Grid Zonen verwenden, aber wenn ein neues Gebäude gebaut wird, oder wir identifizieren, eine potenziell gefährliche Zone, werden wir die Behörden um neue Kameras erbitten." Und das lässt sich einfach durch die Integration von Genetec Omnicast Lösungen bewerkstelligen.

Die Vorteile von Omnicast und Synergis

Die Verwendung von Genetec's Omnicast solutions, die vor fünf Jahren installiert wurde zahlt sich für die ULB aus. Laut der Benutzer, ist der wichtigste Vorzug die große Einfachheit und Flexibilität in der Nutzung von Omnicast auf täglicher Basis. Seine offene Architektur ist besonders nützlich wenn defekte Geräte ersetzt werden müssen, oder neue Geräte installiert.

Die optimierten Synchronisationsfunktionen der verschiedenen Kameras sind eine echte Bereicherung für die Verfolgung von verdächtigen Aktivitäten und liefern Unterstützung für die Polizei nach Bedarf. Das ULB Sicherheitsteam kann Aufnahmen nun viel leichter und schneller als bisher überprüfen und alle wichtigen Ereignisse aufgezeichnen. Als Folge hat sich die Zusammenarbeit mit den Behörden verstärkt, da nun spezifische Informationen über Sicherheitsvorfälle geschickt werden, da die Genetec Systeme die volle Zuverlässigkeit der Daten gewährleisten. "Sie schätzen unsere Hilfe in Diebstahlsfällen oder Körperverletzung auf dem Campus und die aufgenommenen Videos sind eine große Hilfe bei ihren Ermittlungen."

Das System hat sich auch als wirksam erwiesen, indem es Behörden dazu ermächtigt potenziell kritische Situationen zu entschärfen. Es wird positiv von den Studentent und ihren Eltern wahrgenommen, die es als echten Service sehen. Dies verhilft zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl der gesamten Universitätsgemeinschaft.

Letztendlich hat die Videoüberwachungstrategie der ULB und der Wahl der Genetec solutions, ihre Vorreiterrolle in puncto Sicherheit gestärkt, vor allem im akademischen Bereich, weil die ULB die einzige Hochschule ihrer Art mit einer umfassenden Sicherheitabteilung ist, die sich ausschließlich der Campus Sicherheit und Überwachung widmet.

"Wir werden unser System in Zukunft erweitern, indem neue Gebäude an das System angeschlossen werden. Die großartige von Omnicast ist, dass die Einführung von neuen Kameras auf einer Fall-zu-Fall-Basis durchgeführt wird. Diese Flexibilität ermöglicht es uns, wirklich das zu tun was wir wollen", folgerte Jean-Philippe Charlier.

Die Integration von Synergis und Omnicast erlaubt den Notruftelefonen mit mehrere Kontakte und Relais zu arbeiten. Die HID-over-IP-Steuerelemente aktivieren Wartung und Überwachung über eine Distanz von mehreren Kilometern zwischen den verschiedenen Standorten.

Dies erleichtert auch die Integration mit anderen Systemen, wie ControlMaestro, um Ereignisse auf bestehenden Remote-Management-Bildschirmen zu verfolgen. Die Programmierung ist sehr viel einfacher durch einen einzigen Anbieter von Synergis und Omnicast Systeme.

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