Zusammenfassung

Als Hauptsitz zahlreicher internationaler Organisationen hat sich die Region Brüssel-Hauptstadt entschieden, die Sicherheit in der Stadt zu erhöhen. Damit die Maßnahme ihre volle Wirkung entfalten kann, wurde die Videoüberwachung mit der Lösung Security Center von Genetec vereinheitlicht.

Unternehmensprofil

Die Brüsseler Region ist die Heimat bedeutender internationaler Institutionen, darunter der Rat der Europäischen Union und das NATO-Hauptquartier. Auch die Stadt Brüssel zählt mit ihren 18 Gemeinden dazu, die alle ihre eigene Verwaltung haben. Bis 2013 erstreckte sich die Videoüberwachung auf zehn Organisationen – sechs Polizeidienststellen, die Metro (STIB), den Brüsseler Hafen, die Feuer- und Rettungswache (SIAMU) sowie Bruxelles Mobilité (zuständig für Verkehr, Signaltechnik und Tunnel). Insgesamt kamen 1.600 Kameras zum Einsatz, die mit acht verschiedenen Videoüberwachungssystemen verwaltet wurden.

Die Herausforderung

Im Jahr 2013 beauftragte die Regionalverwaltung das Brussels Regional Informatics Center (BRIC) mit der Vereinheitlichung der regionalen Videoüberwachung. „Das Problem war, dass wir nicht allen Organisationen ein gemeinsames System aufzwingen konnten, da jede von ihnen ihre eigenen Anforderungen oder Vorschriften hat. Dadurch war es unmöglich, überall die gleiche Lösung einzusetzen. Es war auch nicht möglich, alle Systeme mit einer einzigen Lösung zu verwalten, denn es wäre zu komplex gewesen, die ständige Kompatibilität sicherzustellen“, erinnert sich Christian Banken, regionaler Sicherheitskoordinator des BRIC.

« Security Center ist die einzige Videoüberwachungslösung mit einer Vereinheitlichungsfunktion: Jede Organisation hat eine Kopie der Software und alles wird in die Systeme der Region hochgeladen. »

|

Christian Banken, regionaler Sicherheitskoordinator des Brussels Regional Informatics Center (BRIC)

Ergebnisse

Dank ihrer eigenen Security Center-Kopie steuert jede Organisation ihre Aufnahmen über ihre eigene Zentrale und entscheidet, welche Bilder an die regionalen Systeme weitergegeben werden. „So können wir uns an die regulatorischen Beschränkungen halten. Beispielsweise werden nur Aufnahmen von Polizeikameras auf regionaler Ebene hochgeladen, während Bilder aus den Überwachungskameras der Gemeinden in der zuständigen Organisation verbleiben“, erklärt Christian Banken.

Da wir überall die gleiche Lösung einsetzen, können die Organisationen ihre Aufnahmen ohne technische Einschränkungen auf regionaler Ebene weitergeben. „Im Gegensatz zu anderen Systemen überträgt Security Center die Bilder per Multicasting – d. h. ein Bild wird an mehrere Empfänger übermittelt – an die öffentlichen Organisationen und an die regionalen Systeme. Mitte 2017 verwaltete die regionale Security Center-Lösung bereits einen Pool aus 700 öffentlichen Kameras“ fügt Christian Banken an.

Die Lösung

Bessere Zusammenarbeit

Angenommen, eine Organisation möchte sich Bilder ansehen, die vor mehr als drei Tagen aufgezeichnet wurden und nicht mehr auf ihren lokalen Festplatten gespeichert sind – dann kann sie mit ihrer Security Center-Kopie unabhängig nach den entsprechenden Bildern im BRIC-Disk-Array suchen. Der Lesevorgang ist so unkompliziert wie bei einer lokalen Lösung.

Bessere Reaktionsfähigkeit

Security Center greift auf ein umfassendes Repository mit Erweiterungen zu, die von Dritten veröffentlicht wurden. Die Brüsseler Region nutzt die Lösung ACIC Video Analytics, bei der die Mitarbeiter auf ihrem Bildschirm über Parkverstöße benachrichtigt werden, sowie BriefCam, das alle in Bewegung befindlichen Objekte aus einem ruhigen Hintergrund extrahiert.

Sichere Bilder

Security Center ist in allen Rechenzentren auf dedizierten Servern installiert. „Die Videoüberwachung muss von der übrigen Infrastruktur getrennt werden, damit keine Bilder aus einer anderen Systemanwendung abgerufen werden können“, erklärt Christian Banken.

Möchten Sie gern mehr über dieses Projekt erfahren?