In Kürze

Cincinnati ist die drittgrößte Stadt des US-Bundesstaats Ohio. Seit 2008 baut das Cincinnati Police Department (CPD) die Videoüberwachung im gesamten Stadtgebiet kontinuierlich aus. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei das Videoüberwachungssystem Omnicast. Dieses trägt durch den Einsatz von mehr als 200 Kameras und die intensivere Zusammenarbeit mit zahlreichen Behörden zu mehr Sicherheit in Cincinnati bei.

Die Organisation

Cincinnati ist mit rund 300.000 Einwohnern im Stadtkern und weiteren 2,2 Millionen im Großraum der Stadt eine der Metropolen des US-Bundesstaats Ohio. Durch den Zuzug vieler Menschen ist Cincinnati inzwischen die drittgrößte Stadt in Ohio und liegt nach Einwohnerzahlen auf Platz 65 in den USA. Cincinnati liegt an der Grenze zu Kentucky in einem breiten Flussbecken am Nordufer des Ohio und zieht jährlich über 2 Millionen Besucher an.

Die Herausforderung

Dem Cincinnati Police Department (CPD) war bewusst, dass Videoüberwachung und weitere moderne Sicherheitstechnologien für die Sicherheit der Bürger unverzichtbar sind. So investierte die Behörde im Jahr 2008 erstmals in Security Center Omnicast™. Im Laufe der Zeit erwies sich das Videomanagementsystem als so vorteilhaft, dass das CPD auch die örtliche Feuerwehr mit dem Omnicast-System ausstattete. Seither wurden die stadtweite Überwachung und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Stellen zum Schutz der Bürger kontinuierlich ausgebaut.

„Das VMS ersetzt keinesfalls die Polizeibeamten, aber es hilft uns, mehr Bereiche zu überwachen. Mit Omnicast können wir das Geschehen in Echtzeit verfolgen und effizient reagieren.“

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Barry Whitton, Computersystemanalyst beim Cincinnati Police Department, Abteilung für Technologie und Systeme

Ergebnisse

Heute setzt die Stadt Cincinnati in fünf Stadtbezirken insgesamt rund 200 Kameras ein, die über das Genetec-Videoüberwachungssystem Omnicast von verwaltet werden. Das CPD Real Time Crime Center (RTCC), dessen Mitarbeiter alle Ermittlungen durchführen, spart vor allem dadurch wertvolle Zeit, dass bei Notfällen die Videobilder direkt aus dem Live-Video-Frame wiedergegeben werden können.

Neben dem RTCC haben noch weitere städtische Stellen wie das 911 Dispatch Center und das Emergency Operations Center (EOC) sowie maritime Institutionen Zugang zu dem System. Selbst Cincinnati Public Works und Traffic Engineering – Einrichtungen des Bau- bzw. Verkehrswesens – nutzen das System, um die Witterungsverhältnisse an den Hauptverkehrsadern der Stadt zu beobachten, verkehrsgefährdenden Schutt auf Straßen zu erkennen und bedeutende Straßenbauprojekte zu überwachen.

Die Lösung

Zusammenarbeit mit anderen Behörden

Das CPD arbeitet partnerschaftlich mit verschiedenen städtischen Behörden zusammen. Dazu zählt die Cincinnati Metropolitan Housing Authority, die auf der Basis von Berechtigungen den Zugang zu ihren Überwachungssystemen gewährt.

Schnelle Reaktionen und Ermittlungen

Bei Zwischenfällen können die RTCC-Mitarbeiter Videobilder in Echtzeit anzeigen und nachverfolgen, was sich wenige Augenblicke zuvor ereignet hat. Anschließend genügen ein paar Klicks, um das Video mit Lesezeichen zu markieren und zu schützen.

Mobiler Zugang zu Videos

Mit der Mobil-App verfolgt das CPD verdeckte Ermittlungen, „damit sie Live-Videos aus unmittelbarer Nähe des Einsatzorts sehen und bei Bedarf schnell reagieren können“ erklärt Whitton.

Sicherer Systemzugriff

Durch strengere Benutzerrechte und Revisionsberichte stellt die Stadt Cincinnati sicher, dass nur entsprechend befugte Personen auf einzelne Kameras und Systemfunktionen zugreifen können.

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