In Kürze

Das Centre Hospitalier Universitaire (CHU) Sainte-Justine im kanadischen Montreal ist auf jede Situation vorbereitet. Mit dem Videoüberwachungssystem Security Center Omnicast™ verwalten die Sicherheitsmitarbeiter der Uniklinik in vier Sicherheitskontrollzentren und Sicherheitsstationen (Security Desks) über 800 Kameras.

Die Organisation

In einem Krankenhaus mit einer Fläche von fast 280.000 Quadratmetern kann alles Mögliche passieren. Daher ist das Centre Hospitalier Universitaire (CHU) Sainte-Justine im kanadischen Montreal auf jede Situation vorbereitet. Das CHU-Team ist für Zwischenfälle gut gerüstet, sodass anschließend schnell zur Normalität zurückgekehrt werden kann. Somit können sich die 300.000 Personen, die das Krankenhaus jährlich besuchen, sowie die 10.000 Klinikmitarbeiter stets willkommen und sicher fühlen. Als Wachstumspläne eine Verdoppelung der Größe vorsahen, richtete das Klinikmanagement sein Hauptaugenmerk auf das für dieses Vorhaben unzureichende Sicherheitssystem.

Die Herausforderung

Früher waren im CHU fast 100 Überwachungskameras im Einsatz, von denen jedoch nur wenige über das Security Operations Center (SOC) zugänglich waren. Zudem war das Sicherheitspersonal damit beschäftigt, separate Video-, Zutrittskontroll- und Brandmeldesysteme zu verwalten. So hatte das Team Schwierigkeiten, sich einen Überblick über die Geschehnisse im Krankenhaus zu verschaffen und im Bedarfsfall schnell zu reagieren. Angesichts des geplanten Wachstums hielt das CHU Ausschau nach einer skalierbaren Lösung, mit der Geräte und Systeme von einem beliebigen Ort in der Klinik aus verwaltet werden können.

“Unser Anspruch ist es, effektiver zu reagieren und die Teammitglieder so gut auszustatten, dass sie in jeder Situation schnell handeln können. Mit der Security Center-Plattform werden wir diesem Anspruch gerecht.”

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Julie Carpentier, Emergency Preparedness and Security Coordinator, CHU Sainte-Justine

Ergebnisse

Mit dem Videoüberwachungssystem Security Center Omnicast verwalten die Sicherheitsmitarbeiter der Uniklinik inzwischen in vier Sicherheitskontrollzentren und anderen Sicherheitsstationen (Security Desks) über 800 Kameras. Da es sich um eine offene Plattform handelt, konnte das Krankenhaus seine Analogkameras von Panasonic weiternutzen. Darüber hinaus stattete das CHU seine bestehenden Gebäude und den neuen Krankenhaustrakt mit 600 zusätzlichen IP-Kameras von Bosch aus.

Jetzt können die Sicherheitsmitarbeiter unabhängig von ihrem Stand- oder Aufenthaltsort Videos von jedem SOC oder Security Desk aus aufrufen und das gesamte Geschehen im Krankenhaus überblicken. Im Krisenfall können zwei zentrale Kontrollräume können zu einem Hauptbetriebszentrum umfunktioniert werden. Dr. Fabrice Brunet, President und CEO des CHUM-CHU Sainte-Justine, sagt: „Durch die einheitliche Ansicht können die Bediener ihre Arbeit effektiver erledigen – und somit für die Sicherheit aller Personen in unserem Krankenhaus sorgen.“

Die Lösung

Kosteneinsparung durch Flexibilität

Dank Security Center konnte das CHU seine Kosten weitestgehend reduzieren. Das Krankenhaus konnte seine Analogkameras von Panasonic weiternutzen, da Security Center eine offene Plattform ist, die eine Vielzahl von Geräten unterstützt.

Vernetzter Klinikkomplex

Durch die Federation™-Funktion von Security Center sind die Videosysteme aus zwei Krankenhauseinheiten innerhalb des Komplexes miteinander vernetzt. Unabhängig vom Einsatzort der Sicherheitsmitarbeiter sind alle Teammitglieder auf dem gleichen Stand.

Überwachung der Notaufnahme

Auch die Ärzte und das Pflegepersonal in der Notfallambulanz haben Zugriff auf das IP-Videosystem. So sind sie in der Lage, Menschenansammlungen zu beobachten oder Patienten zu erkennen, die sofortige medizinische Hilfe oder Aufsicht benötigen.

Ausbau des Krankenhauses

Längerfristig möchte das CHU seine zentralen Tracking- und Brandmeldesysteme in Security Center integrieren und sein Zutrittskontrollsystem so aufrüsten, dass über die Plattform 900 Türen überwacht werden können.

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